Schichtenprinzip

Im Allgemeinen können Textilien aus Funktionsfasern problemlos miteinander getragen werden. Dabei ist es nur wichtig darauf zu achten, dass es ausschließlich Funktionsfasern sind, die kombiniert werden. Wird nämlich zwischen den Funktionsfaserschichten eine Baumwollschicht getragen, unterbricht diese die gesamte Leistungsfähigkeit des Materials. Die Baumwollschicht nimmt zwar die Feuchtigkeit auf, gibt sie aber nicht an die nächste Schicht ab, sondern speichert sie. Somit ist der Feuchtigkeitstransport an dieser Stelle unterbrochen und die Funktionalität der Fasern kann nicht mehr gewährleistet werden.

Wir empfehlen daher die Funktionsbekleidung in drei Schichten aufzubauen:

1. Schicht – Funktionsunterwäsche

DRY SKIN - die zweite Haut, absorbiert den Schweiß und transportiert ihn an die nächste Schicht. Funktionsunterwäsche ist die Basis eines jeden Bekleidungssystems.

Funktionswäsche unterscheidet sich von Alltagswäsche vor allem in den verwendeten Materialien. Funktionsunterwäsche ist atmungsaktiv und feuchtigkeitsregulierend, damit du beim Laufen nicht so schnell ins Schwitzen gerätst. Für guten Feuchtigkeitsaustausch sorgen vor allem hochwertige Kunstfasern aus Polyester oder Polyamid. Dein Körper bleibt damit trotz Schweißbildung angenehm trocken.

2. Schicht – Funktionsoberteile

ISOLATION - isolierende Wärmeschicht zwischen Unterwäsche und Wetterschutz. Nässe wird nicht aufgenommen, sondern weitergeleitet und/oder großflächig verteilt.

Ein gutes Funktionsoberteil besteht aus Funktionsfasern wie Polyamid, Polyester, Polypropylen oder Elasthan. Solche Fasern speichern nur sehr wenig Feuchtigkeit und transportieren Schweiß in Form von Wasserdampf von der Haut nach außen weg. Das Körperklima wird so optimal reguliert und die Haut bleibt angenehm trocken.


3. Schicht – Jacken & Westen

PROTECT - Äußere Wettereinflüsse werden abgehalten. Schützt vor Kälte und hält die körpereigene Wärme, Feuchtigkeit wird weitergeleitet und großflächig verteilt.

Als oberste Schicht sind Jacken und Westen dafür zuständig, Wind, Wasser oder Schnee von außen von der Haut abzuhalten. Die Jacke sollte also wasserdicht oder zumindest wasserabweisend sein. Je dichter eine Jacke ist, desto geringerer ist ihre Atmungsaktivität. Alle Laufjacken von TAO sind allerdings grundsätzlich atmungsaktiv. So bleibst du während deines Trainings warm und geschützt – und vor allem trocken.